Ein Medienlabor der Superlative

Ein Medienlabor der Superlative

 

Heimkino GmbH stattet die Medienpsychologie der Universität Würzburg aus

Ein Medienlabor der Superlative

Ein Flur voller Labore entsteht momentan im Zentrum für Mediendidaktik der Universität Würzburg. Ausgestattet mit modernster Technik bieten die Räume den Wissenschaftlern vom Institut für Mensch-Computer-Medien beste Arbeitsbedingungen. Kino-Fans werden dort vor Neid erblassen.

Besser ist privates Kino derzeit wohl kaum zu kriegen: Ein Beamer mit vierfacher HD-Qualität (und zum Preis eines Mittelklassewagens), selbstverständlich 3D-fähig, eine Dolby-7.1-Surround-Anlage mit ordentlich Kraft dahinter und eine etwa drei Meter breite Leinwand.

Nein: Die CineBox im Zentrum für Mediendidaktik der Universität Würzburg ist nicht dafür gedacht, dass hier Studierende und Dozenten die neuesten Hollywood-Blockbuster im privaten Rahmen genießen – auch wenn sie dafür hervorragend geeignet ist. Hier gilt’s der Wissenschaft. „Wir können hier Forschung auf einem technischen Niveau betreiben, das in Deutschland an vermutlich keiner anderen Universität zu finden ist“, sagt Professor Frank Schwab, Inhaber des Lehrstuhls für Medienpsychologie an der Uni Würzburg.

Forschung im Kinosaal – worum geht es denn dabei? „Wir wollen in unserem aktuellen Projekt die Wirkung klassischer zweidimensionaler Filme mit der von 3D-Filmen vergleichen“, sagt Schwab. Allerdings untersuchen die Wissenschaftler in diesem Fall nicht, ob Avatar-2D mehr zu Herzen geht als die dreidimensionale Variante. Sie interessiert, ob beispielsweise ein Spendenaufruf zur Rettung einer bedrohten Tierart die Spendenbereitschaft der Betrachter steigert, wenn sie das Schicksal dieser Tiere plastisch und greifbar nah vor Augen geführt bekommen.

Info:

http://www.uni-wuerzburg.de/

 

2012-12-05T17:05:42+00:00